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Rückenschmerz & MRT: Muss jede Auffälligkeit wehtun?

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Rückenschmerz & MRT: Muss jede Auffälligkeit wehtun?

Rückenschmerz & MRT: Muss jede Auffälligkeit wehtun?

1. Einleitung

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden weltweit. Nahezu jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens Erfahrungen mit Schmerzen im unteren Rücken. Physiotherapeuten, Ärzte und andere Gesundheitsfachkräfte sind daher täglich mit dem Thema konfrontiert. Häufig werden medizinische Bildgebungsverfahren wie das Magnetresonanztomogramm (MRT) herangezogen, um mögliche strukturelle Ursachen für die Beschwerden zu finden.

Doch wie aussagekräftig sind diese MRT-Aufnahmen wirklich, wenn es um die Prognose zukünftiger Rückenschmerzen geht? Eine neue Studie hat sich genau dieser Frage gewidmet. Und genau um diese spannenden Ergebnisse sowie ihre Bedeutung für Patienten und Therapeuten soll es in diesem Artikel gehen.

Warum ist das Thema so wichtig?

  • Rückenschmerzen haben nicht nur gesundheitliche Folgen, sondern oft auch finanzielle, da Menschen unter Umständen langfristig arbeitsunfähig sein können.
  • Viele Patienten wünschen sich eine bildgebende Untersuchung wie ein MRT, in der Hoffnung, endlich eine klare Ursache für die Schmerzen zu finden.
  • Die Verunsicherung ist groß, wenn ein MRT-Befund degenerative Veränderungen zeigt, selbst wenn es sich um normale Alterungsprozesse handeln könnte.

Der vorliegende Blogartikel möchte aufklären, warum MRT-Befunde nur begrenzt Auskunft darüber geben, wie stark oder langanhaltend Rückenschmerzen in der Zukunft sein werden. Darüber hinaus werden praktische Tipps gegeben, wie man trotz auffälliger MRT-Befunde aktiv bleiben und Rückenschmerzen vorbeugen oder lindern kann.

2. Was wissen wir bereits über MRT-Befunde und Rückenschmerzen?

2.1. Überblick über „Nicht-spezifische Rückenschmerzen“

In der medizinischen Fachwelt wird oft von „nicht-spezifischen Rückenschmerzen“ gesprochen. Das bedeutet: Es lässt sich keine eindeutige, ursächliche Struktur (z.B. ein Bandscheibenvorfall, Fraktur oder Tumor) benennen, die die Schmerzen erklärt. Studien zeigen, dass bei den meisten Betroffenen ein solcher eindeutiger „Schuldiger“ nicht gefunden werden kann.

Dieser Umstand ist für Patienten meist frustrierend, denn man wünscht sich Klarheit. Aber die Realität ist, dass viele Faktoren an Rückenschmerzen beteiligt sein können, darunter:

  • Muskelverspannungen und -schwächen
  • Lebensstil (Bewegungsmangel, Stress, schlechte Ernährung)
  • Psychische Faktoren (Stress, Angst, Depression)
  • soziale Faktoren (z.B. Arbeitsumfeld)

2.2. Häufige MRT-Befunde bei Rückenschmerzen

Ein MRT liefert gestochen scharfe Bilder von Wirbelsäule, Bandscheiben, Muskeln und anderen Strukturen. Häufig identifiziert man dabei:

  • Degenerative Veränderungen (Abnutzung, Verschleiß)
  • Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle
  • Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)
  • Modic-Veränderungen (Veränderungen an den Wirbelkörpern)
  • Arthrose der kleinen Wirbelgelenke

All diese Veränderungen treten auch häufig bei Menschen ohne jegliche Schmerzen auf. Das ist ein zentraler Punkt: Nicht alles, was „kaputt“ aussieht, muss zwangsläufig Schmerzen verursachen.

2.3. Schwierige Interpretation von MRT-Bildern in der Praxis

Für Behandelnde ist es oft eine Herausforderung, die MRT-Bilder richtig einzuordnen. Patienten sehen „böse“ aussehende Veränderungen und geraten in Sorge. Doch Studien belegen, dass viele dieser Veränderungen einfach zum normalen Alterungsprozess gehören.

Ein Beispiel: In einer bekannten Studie fand man heraus, dass ein hoher Prozentsatz beschwerdefreier Probanden Bandscheibenvorfälle oder andere Auffälligkeiten im MRT hatte – ohne irgendein Schmerzempfinden.

Die Kernaussage ist daher: Ein auffälliges MRT ist nicht gleichbedeutend mit starken aktuellen oder zukünftigen Schmerzen.

3. Die aktuelle Studie im Überblick

3.1. Fragestellung und Bedeutung der Studie

Die hier besprochene Studie (Kasch et al. 2022) wollte herausfinden, ob bestimmte degenerative Veränderungen im MRT tatsächlich mit aktuellen und zukünftigen Rückenschmerzen zusammenhängen. Dabei wurden Personen mit und ohne Rückenschmerzen untersucht.

Warum ist das wichtig?

  • Es gibt nur wenige große Studien, die über einen längeren Zeitraum hinweg (hier sechs Jahre) untersuchen, inwiefern MRT-Befunde die Schmerzen prognostizieren.
  • Die Ergebnisse helfen Therapeuten und Patienten, die Bedeutung eines MRT-Fundes besser einzuschätzen.

3.2. Studiendesign

An der Studie nahmen 3369 Personen teil. Alle Probanden bekamen zu Beginn der Studie ein MRT der Lendenwirbelsäule (LWS). Zusätzlich füllten sie Fragebögen aus, in denen sie ihre Schmerzen und mögliche Einschränkungen in den letzten drei Monaten einschätzten.

  • Die Schmerzintensität und die Beeinträchtigung durch den Schmerz wurden jeweils auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet. Aus beiden Werten berechneten die Forschenden eine durchschnittliche Schmerzwert-Skala, die als „Low Back Pain Severity“ bezeichnet wird.
  • Die MRT-Bilder wurden im Hinblick auf verschiedene typische Veränderungen analysiert, darunter Bandscheibendegeneration, Diskushernien, Modic-Veränderungen, Spondylolisthesis und weitere.

Sechs Jahre später erfolgte eine erneute Befragung der Teilnehmer, um die Entwicklung der Rückenschmerzen im zeitlichen Verlauf zu erfassen.

3.3. Wichtige MRT-Befunde, die untersucht wurden

  • Disc Degeneration (Bandscheibenverschleiß)
  • Disc Height Loss (Höhenminderung der Bandscheibe)
  • Disc Herniation (Bandscheibenvorfall)
  • High Intensity Zone (signalveränderter Bereich im MRT)
  • Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)
  • Modic Changes (Veränderungen an den Wirbelkörpern, sichtbar im MRT)
  • Hypertrophie der Ligamenta flava (Verdickung bestimmter Bänder im Wirbelkanal)
  • Schmorl-Knötchen (Veränderungen an den Deck- und Bodenplatten der Wirbelkörper)
  • Spinalkanalstenose (Einengung des Wirbelkanals)

3.4. Datenerhebung zu Rückenschmerz und Behinderung

Die Teilnehmer gaben an, wie stark ihre Rückenschmerzen und ihre daraus resultierenden Einschränkungen in den letzten drei Monaten waren. Diese Informationen wurden in numerischen Skalen (0 = gar keine Schmerzen/Einschränkungen bis 10 = stärkste Schmerzen/Einschränkungen) festgehalten.

Nach sechs Jahren wiederholte man diesen Vorgang. Mit Hilfe von Regressionsmodellen (statistischen Verfahren) versuchten die Forschenden herauszufinden, welche MRT-Befunde bei Studienbeginn mit Schmerzintensität zu diesem späteren Zeitpunkt zusammenhängen.

4. Ergebnisse im Detail

4.1. Ausgangssituation: Anteile und MRT-Befunde

  • 59,5 % der Teilnehmer hatten zu Beginn Rückenschmerzen. Der durchschnittliche Schmerzwert lag bei 4,1 auf einer 0-10-Skala.
  • Nur 23,6 % der Probanden zeigten keine MRT-Auffälligkeiten.
  • Bei 25,1 % fand man einen Befund, bei 21,2 % zwei Befunde, bei 13,0 % drei Befunde, bei 8,8 % vier Befunde und bei 8,3 % sogar fünf oder mehr Befunde gleichzeitig.

4.2. Zusammenhang zwischen Anzahl der MRT-Befunde und Schmerzschwere

Zwar gab es einen leichten Trend, dass mehr MRT-Befunde mit etwas höheren Schmerzangaben einhergingen, doch war dieser Unterschied eher gering. Menschen mit fünf oder mehr MRT-Befunden hatten im Schnitt nur um 0,84 Punkte höhere Schmerzwerte als Personen ohne Befund.

In Zahlen klingt das vielversprechend gering, bedenkt man, dass 0,84 Punkte auf einer 10er-Skala in der Regel unterhalb der Wahrnehmungsschwelle für einen klinisch bedeutsamen Unterschied liegen.

4.3. Veränderung über sechs Jahre (Prognose)

Die zentrale Fragestellung war, ob MRT-Befunde zu Studienbeginn (Baseline) künftige Rückenschmerzen vorhersagen können. Dabei zeigte sich, dass die meisten untersuchten Parameter keinen signifikanten oder nur einen sehr geringen Zusammenhang mit den Schmerzen sechs Jahre später hatten.

  • In einigen Fällen war der Zusammenhang sogar gegensätzlich: Spondylolisthesis war zum Beispiel bei Personen ohne initiale Rückenschmerzen mit höheren zukünftigen Schmerzen assoziiert, während es bei Personen, die bereits Rückenschmerzen hatten, tendenziell geringere zukünftige Schmerzen vorhersagte.
  • Personen mit fünf oder mehr Befunden hatten im Durchschnitt einen nur leicht erhöhten Schmerzwert von etwa 0,8 Punkten auf der 10er-Skala nach sechs Jahren – wenn sie zu Beginn keine Rückenschmerzen hatten. Hatten sie anfangs jedoch schon Schmerzen, verschwand dieser Unterschied.

4.4. Interessante Teilbefunde (z.B. Spondylolisthesis)

Das Phänomen, dass Spondylolisthesis teils mit höheren, teils aber mit niedrigeren Schmerzwerten im Zeitverlauf einhergeht, unterstreicht die Komplexität des Themas. Strukturelle Veränderungen können sich je nach Gesamtbild des Patienten unterschiedlich auswirken.

Fazit zu den Studienergebnissen: MRT-Befunde sind nur begrenzt aussagekräftig, wenn es um das tatsächliche Ausmaß oder die Zukunft von Rückenschmerzen geht. Die Unterschiede waren statistisch zwar nachweisbar, aber klinisch meist nicht relevant, da sie nur geringe Schmerzunterschiede erklären konnten.

5. Interpretation und Relevanz für Patienten

5.1. Bedeutung eines „auffälligen“ MRT-Befundes

Für Betroffene ist es oft beunruhigend, wenn das MRT eine Reihe von Veränderungen zeigt. Doch die Studie legt nahe, dass sogar mehrere degenerative Befunde nicht automatisch zu stärkeren oder langanhaltenderen Schmerzen führen müssen.

Das heißt konkret: Ein stark verändertes Bild muss nicht zu einem höheren Schmerzlevel oder einer schlechteren Prognose führen. Die Bedeutung für die langfristige Schmerzentwicklung ist eher gering.

5.2. Was bedeutet das für den Einzelnen?

Viele Patienten erleben ein Aufatmen, wenn sie verstehen, dass es „normal“ sein kann, bestimmte Veränderungen im MRT zu sehen. Ängste und Sorgen können sich dadurch reduzieren. Weniger Angst bedeutet oft auch weniger Muskelanspannung und insgesamt weniger Schmerzverstärkung durch psychische Faktoren.

Wenn Ärzte und Physiotherapeuten dies verständlich kommunizieren, kann das das Selbstmanagement der Patienten unterstützen.

5.3. Wie mit MRT-Befunden umgehen?

  • Offene Kommunikation: Sprich mit deinem Therapeuten oder Arzt über den Befund und lass dir erklären, was er (nicht) bedeutet.
  • Ganzheitliche Betrachtung: Nutze weitere Bausteine wie Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Physiotherapie, um Rückenschmerzen aktiv anzugehen.
  • Vermeidung von Schonverhalten: Oftmals führt Angst vor Schmerz zu übervorsichtiger Bewegung, was den Rücken schwächen und langfristig mehr Probleme verursachen kann.

6. Einschränkungen der Studie

6.1. Mögliche Einflüsse auf das Ergebnis

Nicht jede Person mit Rückenschmerzen hat den gleichen Therapieverlauf. Manche wurden vielleicht operiert, andere erhielten Physiotherapie, wieder andere machten gezielt Krafttraining oder gar nichts. Diese Unterschiede in der Behandlung könnten das Schmerzgeschehen beeinflussen, wurden in der Studie aber nicht detailliert ausgewertet.

Auch psychosoziale Faktoren können eine Rolle spielen, wurden hier jedoch nicht explizit oder nur unzureichend erfasst.

6.2. Zeitliche Perspektive

Die Nachbeobachtung betrug sechs Jahre. Das ist zwar ein vergleichsweise langer Zeitraum, dennoch könnten andere Untersuchungszeiträume (z.B. 1 Jahr oder 10 Jahre) möglicherweise andere Ergebnisse liefern.

6.3. Relevanz für spezielle Untergruppen

Personen mit hochakuten Schmerzen, chronisch starken Einschränkungen oder spezifischen Krankheitsbildern (z.B. rheumatische Erkrankungen) wurden nicht getrennt ausgewertet. Hier kann es sein, dass gewisse MRT-Befunde durchaus aussagekräftiger sind als in der breiten Allgemeinbevölkerung.

7. Praktische Tipps für Patienten mit Rückenschmerzen

7.1. Wann ist ein MRT sinnvoll – und wann eher nicht?

Die meisten Leitlinien empfehlen ein MRT nur, wenn ein konkreter Verdacht auf eine ernsthafte strukturelle Ursache besteht (z.B. Verdacht auf Tumor, Bruch, schwere neurologische Ausfälle). Bei „nicht-spezifischen Rückenschmerzen“, die kürzer als sechs Wochen andauern, ist ein frühzeitiges MRT oft nicht nötig.

Warum?

  • Häufig verschwinden die Schmerzen ohnehin nach einiger Zeit von selbst oder können konservativ (ohne OP) verbessert werden.
  • Ein MRT kann Patienten verunsichern, wenn es altersbedingte Veränderungen zeigt, die gar nicht unbedingt etwas mit den Schmerzen zu tun haben.

7.2. Wie Bewegungs- und Kräftigungsübungen helfen können

Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige Bewegung und gezieltes Training (z.B. Stabilisations- und Kräftigungsübungen für die Rumpfmuskulatur) eine der effektivsten Maßnahmen zur Behandlung und Vorbeugung von Rückenschmerzen sind.

Beispielübungen:

  • Plank-Variationen (Unterarm- oder Seitstütz)
  • Rückenstrecker-Übungen (Superman)
  • Hüftbrücke (Bridge)
  • Dynamisches Training wie leichte Kniebeugen und Ausfallschritte

Wichtig ist, dass die Übungen auf den individuellen Fitnesslevel angepasst werden. Hier kann ein Physiotherapeut gezielt helfen.

7.3. Stellenwert von konservativen Therapien

Konservative Maßnahmen umfassen Physiotherapie, manuelle Therapie, Massagen, Wärme-/Kälteanwendungen, aber auch beratende Ansätze zu Schmerzmanagement und Bewegung.

  • Physiotherapie kann Betroffene anleiten, passende Übungen korrekt auszuführen, Fehlbelastungen zu vermeiden und den Alltag rückengerecht zu gestalten.
  • Manuelle Therapie kann Verspannungen lösen und die Beweglichkeit verbessern.
  • Ergonomische Anpassungen (am Arbeitsplatz, zu Hause) unterstützen zusätzlich.

7.4. Mentale Strategien: Angst vor Bewegung abbauen

Neben körperlichen Maßnahmen spielt auch die Psyche eine große Rolle. Wer starke Angst vor Schmerz oder vor einer möglichen Verschlimmerung durch Bewegung hat, neigt zu Schonhaltungen. Diese Schonhaltungen können die Symptome jedoch verstärken oder chronisch machen.

Tipp:

  • Entspannungstechniken (z.B. Yoga, progressive Muskelentspannung, Atemübungen)
  • Kognitive Verhaltenstherapie oder achtsamkeitsbasierte Methoden, um den Umgang mit Schmerz zu verbessern
  • Austausch in Selbsthilfegruppen oder mit Gleichbetroffenen

8. Fazit

Rückenschmerzen sind ein komplexes Phänomen, das von einer Vielzahl körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren beeinflusst wird. MRT-Aufnahmen zeigen zwar strukturelle Veränderungen, doch diese sind nicht zwingend verantwortlich für das Schmerzgeschehen – weder aktuell noch in Zukunft.

Die aktuelle Studie von Kasch et al. untermauert dies eindrucksvoll:

  • Auch mehrere Befunde im MRT bedeuten nicht automatisch mehr Schmerzen.
  • Selbst vermeintlich deutliche Veränderungen wie Spondylolisthesis können unterschiedliche Auswirkungen haben, abhängig vom Ausgangszustand der Person.
  • Nach sechs Jahren zeigte sich bei den meisten MRT-Befunden kein klinisch bedeutsamer Unterschied für die Schmerzintensität.

Was bedeutet das für Patienten und Physiotherapeuten?

  • Ein MRT kann wertvoll sein, wenn ein konkreter Verdacht auf eine schwerwiegende Ursache besteht, sollte aber nicht reflexartig bei jedem Schmerz veranlasst werden.
  • Die Ergebnisse sollten immer in Verbindung mit der klinischen Untersuchung, dem Schmerzverlauf und psychischen Faktoren gesehen werden.
  • Wichtig sind ganzheitliche Konzepte: Bewegung, gezieltes Training, Stress- und Selbstmanagement und Aufklärung über die oft geringe Aussagekraft rein struktureller Befunde.

Ausblick
Zukünftige Forschungen werden weitere Faktoren beleuchten, die Rückenschmerz beeinflussen. Psychologische und soziale Aspekte sowie individuelle Bewältigungsstrategien könnten hier eine noch größere Rolle spielen, als wir bisher annehmen. Für Patienten bedeutet dies vor allem: Aktiv bleiben, sich beraten lassen und das Vertrauen in den eigenen Körper stärken.

9. Quellen

  1. Kasch R, Truthmann J, Hancock M, Maher C, Otto M, Nell C, Reichwein N, Bülow R, Chenot J, Hofer A, Wassilew G, Schmidt C (2022) Association of Lumbar MRI Findings with Current and Future Back Pain in a Population-based Cohort Study. Spine, 47(3), 201-211.
  2. Oliveira CB, Maher CG, Pinto RZ, Traeger AC, Lin CC, Chenot JF, van Tulder M, Koes BW. Clinical practice guidelines for the management of non-specific low back pain in primary care: an updated overview. Eur Spine J. 2018 Nov;27(11):2791-2803.
  3. Hancock M, Maher C, Macaskill P, Latimer J, Kos W, Pik J. MRI findings are more common in selected patients with acute low back pain than controls? Eur Spine J. 2012 Feb;21(2):240-6.
  4. Brinjikji W, Diehn FE, Jarvik JG, Carr CM, Kallmes DF, Murad MH, Luetmer PH. MRI Findings of Disc Degeneration are More Prevalent in Adults with Low Back Pain than in Asymptomatic Controls: A Systematic Review and Meta-Analysis. AJNR Am J Neuroradiol. 2015 Dec;36(12):2394-9.

geschrieben von

Sebastian Grund | LinkedIn | Webdesign & Marketing in der Physiotherapie und im Gesundheitswesen

Im Auftrag für Yannick Schmidt | Inhaber Physiotherapie Schmidt Heidelberg & Mannheim | Physiotherapie und Training im Rhein-Neckar-Kreis | kontakt@physioschmidtheidelberg.de